Stresssymptomatik / Burnout

Wann kann ich helfen:

Sie fühlen sich kraftlos, erschöpft und müde. Das Interesse am Berufsleben hat massiv nachgelassen, Gefühle des Versagens und der Sinnlosigkeit haben sich breit gemacht. Sie fühlen sich gereizt und leiden unter Konzentrationsstörungen.

Stresssymptome und die damit verbundenen Folgen haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Problematik entsteht meistens aus der Situation heraus, dass die betroffenen Personen sich keine Ruhepause mehr gönnen. Meistens treten schon lange bevor der erste Zusammenbruch erfolgt erste Warnsignale auf. Diese werden durch das „Funktionieren müssen“ einfach übersehen oder ignoriert.

Betroffene Berufsgruppen:

Es handelt es sich um eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher oder anderweitiger Überlastung bei der Lebensbewältigung. Es gibt mittlerweile keine Berufsgruppe mehr, die von Burnout verschont bleibt. Die Spanne reicht vom Manager über den Lehrer bis hin zum Pfarrer. Wesentlich neben dem Stress bei der Arbeit, ist die Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz und das Betriebsklima. Für Betroffene wird das Leben mit einem Burnout zu einer richtigen Herausforderung.

Burnout birgt Chancen:

Der beste Weg, mit dem Burnout umzugehen, ist die Prävention. Ist dies nicht mehr möglich, ist schnelles Handeln gefragt. Denn ein Burnout kostet viel an Lebensenergie und Lebensfreude. Häufig wird übersehen, dass diese Problematik auch Chancen in sich birgt. Die Chance für eine gelungene, zweite Berufskarriere.

Es gibt drei wesentliche Burnout Merkmale:

  1. Emotionale Erschöpfung: Hier treffen Aussagen zu wie „ich fühle mich leer“, „eigentlich kann ich nicht mehr“ oder „ich habe keine Kraft mehr“.
  2. Depersonalisation: Äußert sich durch eine wenig gefühlvolle, gleichgültige, zynische oder sarkastische Einstellung. Meist kommt es zu einem gesellschaftlichen Rückzug und zur Vermeidung von Kontakten. Betroffene versuchen trotz Kraftlosigkeit perfekt zu sein.
  3. Abnehmende Leistungsfähigkeit: Betroffene haben das Gefühl, in einem „Hamsterrad“ festzusitzen. Sie funktionieren durch ihren starken Willen und bemerken den Leistungsabfall erst relativ spät.

Therapie:

Sollten Ihnen diese Merkmale der Überlastung bekannt vorkommen, dann ist es an der Zeit, sich Hilfe zu holen. In einer Therapie wird im Besonderen an der Entlastung und der Veränderung gearbeitet. Wesentlicher Eckpfeiler ist die Erarbeitung von präventiven Maßnahmen und von Sinn- und Wertfragen.