Mobile Psychotherapie

Für ältere Menschen oder für Menschen mit Bewegungseinschränkungen ist der Besuch einer Psychotherapiepraxis oft nicht möglich. Doch jeder Mensch hat ein Recht auf Psychotherapie, ganz egal in welchem Alter. Daher biete ich die Mobile Psychotherapie in Form von Hausbesuchen an.

Wann ist Mobile Psychotherapie sinnvoll:

Die Mobile Psychotherapie wird vor allem von älteren, kranken, gebrechlichen oder hochbetagten Menschen in Anspruch genommen. Durch die Hausbesuche werden die Angehörigen entlastet und die betroffene Person kann in ihrer vertrauten Umgebung verweilen. Dadurch ist eine sinnvolle, therapeutische Arbeit möglich und führt rascher zum Ziel.

Was kann die Mobile Psychotherapie bewirken:

Durch die intensive Zusammenarbeit und das empathische und wertschätzende Vorgehen, kann sich viel im Leben der betroffenen Person verändern. Das Zusammenleben wird erleichtert und festgefahrene Problemsituationen können aufgeweicht oder gelöst werden.

Vorgehensweise der Psychotherapie/ Mobilen Psychotherapie:

  1. Problemerhebung und Diagnostik: Es werden Informationen zur Entstehung des Problems gesammelt; wann die Problematik begonnen hat, was zu dieser Zeit im Leben der betroffenen Person geschah und welche Schwankungen und Veränderungen festzustellen waren. Unterschiedliche Verfahren können bei Bedarf zur Diagnosenerhebung eingesetzt werden.
  2. Zielvereinbarung: Wesentlich ist das Erarbeiten von Therapiezielen, da es einen konkreten Auftrag braucht, um therapeutisch arbeiten zu können. Diese Ziele sollten klar und realistisch sein und in der Therapie auch umsetzbar. Es findet eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung statt.
  3. Verhaltensanalyse: Hier erfolgt eine detaillierte Beschreibung der kognitiven, emotionalen und körperlichen Reaktionen, die in den belastenden Situationen auftreten. Anschließend erfolgt die Entscheidung für ein dazugehöriges Erklärungsmodell, welches der betroffenen Person genau erklärt wird. Das Verstehen der dahinterliegenden Theorie zur Störung ist wesentlich für den Therapieprozess und schafft Erleichterung. Wichtig ist, dass die betroffene Person aktiv in die Therapiegestaltung miteinbezogen wird.
  4. Interventionen und Methodik: Anwendung der unterschiedlichsten Therapiemethoden, individuell zugeschnitten auf die jeweilige Person. Dazu zählen: Konfrontationsverfahren, Entspannungsverfahren, Problemlösetraining, Positive Verstärkung, Modifikation dysfunktionaler Kognitionen, Kommunikationstraining, Training sozialer Kompetenz, etc.
  5. Abschluss und Maßnahmen zur Nachbetreuung: Nach erfolgreicher Symptomreduktion kommt es zur Beendigung der Therapie, bzw. zu einem Ausschleichen dieser. Zum Abschluss werden alle erlernten und von der betroffenen Person als wirksam empfundenen Interventionen, nochmals wiederholt und gefestigt. Das Ziel ist die Übernahme der Eigenverantwortung und die Hilfe zur Selbsthilfe. Bei Störungen und Problemen von geringerem Ausmaß reichen im Durchschnitt 10 Sitzungen aus, bei langjährigen und tieferliegenden Störungsbildern kann dieser Prozess zwischen 20 und 40 Sitzungen dauern.